Braucht man in Girona einen Mietwagen?
Aktualisiert 19. Oktober 2026 · 6 Min. Lesezeit
Für einen kurzen Aufenthalt nur in Girona lautet die Antwort nein. Die Altstadt erkundest du zu Fuß, Figueres ist per Bahn erreichbar, und ein Auto schafft in der Stadt eher ein Parkproblem als einen Vorteil. Sinnvoll wird es, wenn Girona der Auftakt für mehrere Buchten und kleine Orte an der Costa Brava ist oder die Unterkunft abseits brauchbarer Busverbindungen liegt.
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Wo das Auto wenig bringt
Zwischen Kathedrale, jüdischem Viertel und Onyar brauchst du kein Fahrzeug. Die Zufahrt zum Barri Vell wird kontrolliert; dort dürfen nur berechtigte Fahrzeuge auf ausgewiesenen Flächen parken. Liegt dein Hotel in der Altstadt, frage vor der Anreise nach der erlaubten Zufahrt, statt dem Navi durch einen kamerakontrollierten Eingang zu folgen.
Für Figueres spricht die Bahn. Auch eine Führung kann besser sein, wenn Erklärung wichtiger ist als freie Routenwahl. Paare ohne Führerschein und reine Städtereisende verlieren deshalb wenig mit Fußwegen, Bahn und einem gelegentlichen Taxi.
Wo es sich lohnt
Für Girona, Pals, Begur und kleinere Strände in einer Reise ändert sich die Rechnung. Die AP-7 durchquert die Provinz von Nord nach Süd; Busse bedienen viele Orte, verbinden aber nicht jede Bucht bequem. Frühe Treffpunkte und Unterkünfte auf dem Land sind die stärksten Gründe fürs Auto.
Familien können eigenen Kindersitz und Strandsachen mitnehmen. Den passenden Sitz beim Vermieter trotzdem ausdrücklich reservieren. Rechne Mietpreis, Kraftstoff und Parken gegen einzelne Bahn-, Bus- und Taxifahrten.
Die Entscheidung
Buche zuerst die Unterkunft und prüfe deren Parkhinweise. Bei zwei oder drei Nächten in Girona holst du das Auto am besten erst beim Aufbruch zur Küste. Für einen einzigen Küstentag sind Bus, Bahn oder Tour oft entspannter. Bei mehreren Standorten, Dörfern und kleinen Buchten ist das Auto meist die flexible Wahl.
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